Afghanistan/Pakistan: Angst der Taliban vor Informanten


Unter den Taliban in ihren Rückzugsräumen im Nordwesten Pakistans greift offenbar Angst vor Informanten um sich, nachdem die USA ihre Operationen dort ausgeweitet haben. Mehrere Dutzend afghanische Flüchtlinge seien z.T. auf grausame Weise ermordet worden, um Informanten abzuschrecken.

Gezielte Tötungen wirken nicht nur auf physischer Ebene. Sie haben auch psychologische Wirkung. In diesem Fall besteht die Wirkung darin, Mißtrauen im Lager des Gegners zu säen, das Gefühl des vermeintlich sicheren Rückzugsraums zu zerstören und auf Seiten der Anführer Furcht vor öffentlichen Auftritten zu erzeugen. Die Morde an Flüchtlingen sind zudem eine irrationale Überreaktion, welche der Akzeptanz der Aufständischen weiter schaden dürfte. Im Irak stärkten ähnliche Morde den irakischen Widerstand gegen Al-Qaida zusätzlich.

 
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Comments

  • 29 Mar 2008 Brutus wrote:
    Schon möglich. Im Gegenzug sollte auch die BW darauf achten, welches einheimische Personal sie für Hilfs- und Zugehtätigkeiten in den Camps rekrutiert, bzw. rekrutieren läßt. Die Amerikaner haben im Irak schon schlechte Erfahrungen machen müssen.

    Ich persönlich bin für "do it yourself", d.h. Rückgriff auf eigene Kräfte und Fähigkeiten, wenn immer es möglich ist.
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