Naher Osten "Ausrottung des Christentums"
Ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen weist auf die "Ausrottung des Christentums" im Nahen Osten hin. Während Juden sich wehren können und Atheisten erst gar nicht an die Öffentlichkeit gehen, seien verbliebene christliche Bevölkerungen zunehmendem Verfolgungsdruck ausgesetzt. In Staaten wie Saudi-Arabien, das ein wesentlicher Finanzier islamischer Aktivitäten in Europa ist, ist die Praktizierung des Christentums grundsätzlich verboten.
Vor diesem Hintergrund sollte man Äußerungen wie die des als einflußreichtsten sunnitischen Geistlichen der Gegenwart geltenden Scheich Yussuf Al-Qaradawi ernst nehmen. Dieser hatte von der bevorstehenden "Eroberung Europas" gesprochen. Die Tatsache, dass Ideologen wie Qaradawi unter Muslimen weit über das islamistische Spektrum hinaus äußerst einflußreich und beliebt sind, und Qaradawi im Westen immer noch verbreitet als "moderat" wahrgenommen wird, ist Anlaß zur Besorgnis.
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