DR Kongo: VN in illegalen Rohstoffhandel involviert


Die VN bzw. in deren Auftrag eingesetzte "Blauhelme" geniessen in Deutschland trotz der Erfahrungen in Bosnien immer noch besondere Glaubwürdigkeit und Anerkennung. Tatsächlich jedoch zeichnen sich Einsätze der VN durch überdurchschnittliche Korruption und Ineffektivität aus.

Der neuste Bericht kommt aus der DR Kongo, wo Kräfte der VN-Mission MONUC offenbar stark in illegalen Rohstoffhandel involviert waren. Dieser illegale Handel ist einer der zentralen Faktoren, welche die Konflikte innerhalb des Landes aufrechterhalten. Aus wirtschaftlichem Interesse hätten Teile von MONUC dabei auch mit Milizen zusammengearbeitet, die u.a. für den Völkermord in Ruanda verantwortlich waren.

Im Rahmen von EUFOR RD Congo 2006 hatte die Bundeswehr Gelegenheit, sich mit MONUC auseinanderzusetzen. Damals im Kongo eingesetze Soldaten der Bundeswehr berichteten von ähnlichen Vorfällen und ergänzten, dass MONUC in der kongolesischen Bevölkerung nach diversen Vorfällen, die u.a. den sexuellen Mißbrauch von Minderjährigen beinhalteten, einen äußerst schlechten Ruf besaß.

 
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